Da laut Google KI dies Forum der beste Platz ist, Ideen für Features des FEMS zu platzieren, hier mein Wunsch bzw. meine Idee, die im Photovoltaikforum schon einige Male im Rahmen von Diskussionen angesprochen wurde:
Zusammenfassung:
Es wäre insbesondere in den Sommermonaten schön, wenn man den maximalen SoC einstellen könnte (analog zur “Notstromreserve”, nur eben nach oben begrenzend), um den Akku zu schonen. Ideal wäre dabei, wenn die SoC-Ladegrenze über das lokal UI sowie in der App und Cloud für den Owner einstellbar wäre und zusätzlich über die JSON-API geschrieben werden könnte.
Grundidee ist das gezielte Schonen des Akkus im Sommer, so dass dann der übliche Arbeitsbereich zwischen 20 und 80 % SoC oder anderen gewählten Grenzen definiert werden könnte und nicht wie jetzt der Akku jeden Tag für einige Stunden auf 100 % SoC liegen würde.
Ist nicht ein riesen Thema, aber die 100 % SoC-Stunden summieren sich und das ist schlicht bei einigen Installationen nicht nötig.
Sollte für das BMS ein über längere Zeit nicht voll geladener Akku ein Problem für die SoC-Bestimmung darstellen, sollte ein Automatismus in geeigneten Abständen eine 100 % SoC-Ladung freigeben, um die SoC-Bestimmung in akzeptabel genauen Toleranzen zu halten.
Wunschvorstellung:
Neuer Parameter “TargetSoc” als WO-Datenpunkt in der REST/JSON-API, der die obere Ladegrenze definiert.
Ziel-User-Gruppe:
- Anlagen mit bewußt überdimensiertem Akku
- User, die Wert auf maximale Akkulebensdauer legen
Auswirkungen:
- Längere Lebensdauer für den Anlagenbetreiber
-
- Reduzierung der Betriebskosten für den Betreiber, da seltener Akkus ausgetauscht werden müssten
- Geringere Umweltbelastung, da weniger Akkus nachproduziert werden müssten
- Imagegewinn für Fenecon
-
- Durch mehr Nachhaltigkeit
- Niedrigere Kosten für den Anlagenbetreiber
- Innovative Funktion, die als Umweltschutz und Kostensenker beworebn werden kann
- Kostenvorteil für Fenecon, durch niedrigere Ausfallraten der Akkus in der Garantiezeit
- Kostennachteil für Fenecon durch seltenere Akkuaustausche, aber das sollte durch den Imagegewinn wieder kompensiert werden, insbesondere im Commercial-/Industrie-Umfeld.
Ausführliche Beschreibung:
Es gibt verschiedene Gründe, warum Anlagenbetreiber die Akkus deutlich überdimensionieren, z.B. :
- In der Übergangszeit und im Winter sollen auch mal längere “Durststrecken” überbrückt werden können
- Die Entladeleistung soll den Akku möglichst gering belasten
- Die Akkudegragation über die Zeit ist bereits zu Beginn eingeplant worden
Dazu sind die Akkus so groß dimensioniert, dass im Sommer, wo sie praktisch jeden Tag zu 100 % geladen werden (können), nie die Akkus leer gefahren werden. Sprich die Akkukapazität, die nie geleert wird, steht nicht nur tot im Keller, sondern sorgt auch dafür, dass es unsinnige Zeiten gibt, in denen der SoC 100 % ist und somit eine erhöhte chemische Alterung stattfindet. Das ist im Einzelfall erstmal nicht relevant, aber wenn dies über die Jahre hinweg in den Monaten April bis Oktober jeden Tag für 4 oder mehr Stunden passiert, summieren sich die Zeiten, was durch das Begrenzen des SoC am Ende der Ladung auf 90 % oder 80 % (oder eben jede andere Grenze) leicht vermieden könnte.
Um einen ähnlichen Effekt zu erzielen, gibt es User, die das Ende der Begrenzung der netzdienlichen Beladung in die Abendstunden legen, damit es nie erreicht werden kann. Das allerdings verhindert die Grundfunktion der Netzdienlichkeit, die Mittagsspitze wird damit nicht mehr abgefangen.
Ich nutze die SoC-Begrenzung im Sommer erfolgreich in einer DIY-Anlage mit Victron-Komponenten. Dort lasse ich alle 2 Monate die 100 %-Ladung automatisiert zu, das reicht dem geeignete parametrierten SmartShunt um eine ausreichend genaue SoC-Bestimmung zu haben.