Hallo liebes Forum
Aktuell strebe ich an, den Export ins Netz auf einen bestimmten Leistungswert zu begrenzen (Am Standort der Anlage wird ab kommendem Jahr eine Beschränkung auf 60% der PV-Peak Leistung verlangt).
Das ist mir mit verschiedenen Ansätzen bisher nicht gelungen. Hier mal die Problembeschreibung für meinen ersten Ansatz:
Als erstes möchte ich gerne erreichen, dass die Batterie mit dem Überschuss über der Export-Limite geladen wird. Dazu scheint mir der “Controller Ess Delayed Sell-To-Grid” prädestiniert.
Bei der Implementierung passiert aber nicht das, was ich erwarte: Die Exportleistung wird auf den Wert von “Continuous Sell-To-Grid power” geregelt und der überschiessende Anteil wird in die Batterie geladen.
Ich hätte erwartet, dass alles über “Sell-To-Grid power limit” eingespeichert wird. Dieser Wert ist ja zwangsweise höher und wird in meinem Fall gar nie erreicht, da schon vorher “Continuous…” als Sollwert genutzt wird.
Das Setup:
- GoodWe HybridWR mit Batterie (Dachanlage)
- Micro WR für kleine Fassadenlage, AC-gekoppelt, Produktionsmessung über Shelly Pro em-50
- Messung am Netzanschuss mit Shelly 3em
- Controller ESS Balancing funktioniert tadellos (war beim obigen Versuch nicht im Einsatz)
Konfiguration des Controller Ess Delayed Sell-To-Grid
| Parameter | Wert | Anmerkung |
|---|---|---|
| Ess-ID | ess0 | GoodWe via Modbus |
| Grid-Meter-ID | io0 | Shelly 3em |
| Sell-To-Grid power limit | 2500 | |
| Continuous Sell-To-Grid power | 1900 |
Danke jetzt schon für die Unterstützung und viele Grüsse,
Simon