Mein Gedanke dahinter ist folgender:
Angenommen, ich habe aktuell einen Gesamtbedarf von 15 kW – davon 11 kW für das E-Auto und 4 kW für das Haus.
Dann wäre meine Wunschvorstellung, dass der Speicher seine Leistung auf die 4 kW für das Haus begrenzt und die 11 kW für das E-Auto vollständig aus dem Netz bezogen werden.
Theoretisch müsste das doch möglich sein, da mein Haus über den Notstrom-Ausgang versorgt wird, die Verbraucher für Wärmepumpe und E-Auto jedoch nicht darüber angeschlossen sind.
Unabhängig davon würde ich die Variante „E-Auto aus Netz, Haus aus Speicher“ gerne einmal beiseitelassen und mich nur auf folgenden Punkt konzentrieren: Wallbox aktiv, ausschließlich Netzbezug.
Inwieweit ist dieses Szenario mit den vorgeschlagenen Optionen aktuell bereits umsetzbar?
Gruß Sven
da ich jetzt auch zum Kreise der Beta Tester gehöre und die Leistung vom Dach von Tag zu Tag größer wird, konnte ich jetzt mit meinem fenecon Home 10 und KEBA P30 Wallbox das PV-Überschussladen “versuchen”. Firmware fems ist aktuell: 2026.3.1
Aber ja wenn ich in der Wallbox App im fems unter Lademodus auf “PV-Überschuss” stelle, startet der Ladevorgang mit dem für 3 Phasiges Laden minimum von 4.2kW, obwohl vom Dach nur 0,2kw kommen?! Es wird alles aus dem Speicher gezogen.
Okay das Beispiel aus dem letzten Beitrag von @quaker75 okay, könnte schwieriger sein in der Umsetzung, aber wieso startet der Ladevorgang im Lademodus “PV-Überschuss” wenn nix vom Dach kommt?
Grüßle Lars
Ja, kann ich mit version 2026.3.1 bestätigen. Modus überschussladen verhält sich wie der Modus “minimale Beladung garantieren”. Bei mir nicht mit keba, sondern hardy barth
Kommt hoffentlich bald eine Korrektur.
Der alte trick, mittels notstromreserve das laden aus dem Speicher zu verhindern, funktioniert bei mir zumindest wieder. Initial ging das in der beta nicht.
Weiterhin gibt’s noch das Problem der Schwingungen der Ladestärke bei Überschussladen zwischen Speicher und Auto während des Ladens, welches ich hier beschrieben habe: Link
Also ich habe hier eine sehr einfache (manche mögen sagen: zu einfache), aber dafür praktikable Lösung, die zwei Dinge voraussetzt: Fenecon Home 10, auf dem die Fenecon App Rest/Json schreibend lizenziert und installiert ist und Home Assistant mit der Fenecon/FEMS Integration: Dort (also auf dem Home Assistant) lässt sich dann relativ einfach eine Automation realisieren, die den Speicher an der Entladung hindert, solange eine von ihm gesteuerte Wallbox (hier eben Hardy Barth CpMu2 pro) signifikant (bei mir mit mehr als 300W) lädt. Das bewirkt zwar, dass nicht nur die Wallbox, sondern auch jedes andere Gerät im Hause Strom aus dem Speicher bekommt, solange die Wallbox signifikant lädt, bei einer für ein Einfamilienhaus üblichen PV-Anlage ist das aber verschmerzbar, wenn zu dem Zeitpunkt ein E-Auto mit 4,2-11kW Strom zieht, da dann sowieso alle, ggf. verfügbare PV-Energie schon durch das Auto konsumiert würde und damit ohnehin für alles Zusätzliche Netzstrom bezogen werden müsste, wenn man während des Autoladens eine Entladung des Speichers vermeiden will.
Meine Konfiguration besteht aus der Fenecon Home 10 mit Keba P30. Auch ich halte das Laden des E-Autos ohne Nutzung des Stromspeichers für den richtigen Weg. Aktuell geht das nur durch manuelle Festlegung der Notstromreserve auf einen hohen Wert und spätere wieder Rückstellung dieses Wertes. Ich bin Leihe und nur einfacher Nutzer des System (von dem ich ansonsten bisher wirklich sehe sehr begeistern und angetan bin), Progamierungen sind mir nicht möglich. Ich würde von einem anwenderfreundlichen System eine solche Einstellmöglichkeit / Option erwarten. Die Menge an Fragen zu dem Thema zeigen doch auch das Interesse daran. Lässt sich das nicht in einer der nächsten Updates mit umsetzen?
Ich habe seit kurzem auch eine Home 10 mit einer Keba P40.
Gibt es hierfür mittlerweile eine Lösung seitens Fenecon? Ich hätte erwartet, dass dies mit FEMS App AC-Laden oder FEMS App Keba funktoniert, dass ich angeben kann, nur aus dem Netz laden.
Als automatisierte Lösung wäre hier dann nur der Workaround über Home Assistant - richtig? Oder gibt es bereits eine einfachere Out-of-the-box-Lösung?