Vorweg. Bei mir läuft ein Home 10 mit 19KW peak und 50kwh akku.
ich habe ziemlich viel in diesem Forum zu besagtem Thema gelesen, trotzdem funktioniert es nicht.
Ich möchte die maximal zulässige Beladung der Batterie steuern.
Hierzu setze ich z.B. ess0/SetActivePowerGreaterOrEquals auf “-500”. Jetzt würde ich erwarten das die Batterie mit maximal 0.5kW geladen wird und der Rest ausbalanciert wird. d.h. ist weniger PV vorhanden, wird mit weniger geladen. Ist mehr PV vorhanden, wird mit maximal 0,5kW geladen und der Rest geht ins Netz/Grid
Das Verhalten von “ess0/SetActivePowerLessOrEquals” habe ich so verstanden. “0” verhindert eine Entladung der Batterie und “-500” erzwingt eine Beladung mit 0,5kw.
Kurzum, bei mir tut sich aber nichts.
Fangen wir mit dem ersten an… Ich setze ess0/SetActivePowerGreaterOrEquals auf “-500”.
Im log sehe ich
```
[ctrlApiRest1] Set Channel [ess0/SetActivePowerGreaterOrEquals] to Value [-500]
```
Mittlerweile konnte ich etwas mehr Licht ins dunkel bringen.
Wenn ich ess0/SetActivePowerLessOrEquals auf -1000 setze, sollte die Batterie mit exakt 1kw beladen werden. Was aber passiert ist:
Batterie wird mit mindestens 1kW aus dem Grid geladen plus den kompletten PV Ertrag
Der aktuelle Verbrauch wird komplett aus dem Grid bedient
Erwartet hätte ich das die Batterie mit 1kW geladen wird. Je nach Verfügbarkeit aus PV oder Grid. Überschüssiger PV Ertrag wird entweder direkt verbraucht oder eingespeist.
Wenn ich ess0/SetActivePowerLessOrEquals auf 0 setze, sollte nur die Entladung verhindern werden. Was aber passiert ist:
Batterie wird mit dem kompletten PV Ertrag geladen
und der aktuelle Verbrauch wird komplett aus dem Grid bedient
Erwartet hätte ich das der aktuelle Verbrauch wahlweise aus PV oder Grid bedient wird. Überschüssiger PV Ertrag in die Batterie geht. Und fehlender Strom aus dem Grid gezogen wird, falls PV nicht ausreicht. (Batterie eben nicht entladen wird)
bei ess0/SetActivePowerGreaterOrEquals konnte ich noch keinen Effekt feststellen.
Auf jeden Fall scheint die Doku irreführend zu sein und mein komplettes Ladekonzept wird damit über den Haufen geworfen.
Eventuell verstehe ich auch nur etwas falsch.
Der Grund warum ich die Write API gekauft habe war, damit ich meine Batterie be- und Entladung steuern kann.
Ich würde gerne sagen können mit wie viel kW die Batterie beladen werden soll
Ich würde gerne eine Entladung der Batterie zu bestimmten Zeiten verhindern.
Ich würde gerne steuern können mit wie viel kW maximal die Batterie beladen werden soll.
Punkt 1 und 2 dachte ich mit “ess0/SetActivePowerLessOrEquals” steuern zu können und Punkt 3 über “ess0/SetActivePowerGreaterOrEquals”
Hierbei sollte meine Einstellung über die REST API absolute Priorität haben. Alles andere sollte danach ausbalanciert werden.
Kann mir irgendjemand einen Tip geben ob das irgendwie geht? Irgendwo habe ich gelesen das man dazu die Reihenfolge der Balancer ändern muss. Kann das jemand bestätigen?
—-
Auch diesen Thread habe ich gelesen ohne wirklich zu wissen was jetzt die Lösung wäre
Option 1: CtrlEssBalancing komplett deaktivieren (enabled=false) wenn Sie via REST steuern
kann nicht die Lösung sein. Ich will ja nicht das komplette Balancing aushebeln.
Option 2: Scheduler-Reihenfolge ändern - CtrlEssBalancing VOR ctrlApiRest0 setzen, damit die REST-Constraint Vorrang hat
scheint auch dort zu einem merkwürdigen Balancing zu führen
Option 3: Statt SetActivePowerLessOrEquals=0 den Balancing Controller via REST steuern:
kann nicht die Lösung sein. Ich will ja nicht das komplette Balancing aushebeln.
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Gibt es aktuell keine Möglichkeit die Min/Max/Exakte Beladung/Entladung der Batterie zu steuern ohne das Balancing “davor” durcheinander zu bringen?
Ich habe mir die 50kW Batterie extra gekauft um damit genau das zu machen.
Parallel hatte ich ein Ticket bei Fenecon eröffnet. Zuerst die Standardantwort: Zur Parametrierung geben wir keine Auskunft. Nachdem ich dann insistiert hab hatte mich tatsächlich mal jemand zurückgerufen.
Dies wurde mir gesagt:
Eigentlich will man gar nicht das wir eingreifen. Aber warum dann eine WriteAPI angeboten wird ist mir schleierhaft. Es wurde zugegeben, dass die Dynamische Stromtarif App nicht “aggressiv” genug ist und noch Fehler macht. Aber in Zukunft sollten auch “Events” vorgesehen werden so dass ich sagen kann :”um 14:00 möchte ich mein Auto mit 15kwh beladen” oder kaufe mir 8kwh Strom um 09:00h” . Aber wann das passiert … keine Ahnung.
Das Beladen wird mit negativen Werten erreicht. Minus -2000 = Beladen aus dem Netz mit 2kwh . Das Verhalten vom System, falls doch noch Solar Erträge kommen ist die Beladung definitv additiv! Sprich wenn zur gleichen Zeit 1500Watt Solar produziert, werden lädt der Speicher mit 3500Watt total. Deckt sich ein bisschen mit deiner Erfahrung
Netzdienliche Beladung und die Dynamische Stromtarif app und andere sind System apps und haben immer höhere Priorität. Sprich falls wir mit -2000Watt Strom «kaufen», 1500Watt Solar produziert wird und die Netzdienliche Ladung mit 1000Watt einspeisen will, wird wohl unser Speicher mit 2500 Watt beladen werden. —> Wobei ich das auch erst glaube, wenn ich es sehe…
Es sieht aber zumindest so aus das die Priorität des Balancing umzuschreiben nicht wirklich vorgesehen/gewünscht ist.
Alles in allem unbefriedigend. Ich möchte aber auch den App kaufen und dann müssen wir das Verhalten re-engineeren. Mann müsse mal den Entwickler der des Moduls an die Strippe bekommen. Der könnte in 5Min Licht ins Dunkel bringen. Die Docu von Fenecon ist in der Hinsicht überhaupt nicht zu gebrauchen.
Alles in allem wie du schreibst : unbefriedigend….
Außerdem wird einem suggeriert das man die Wahl hat. Und da es auf der Homepage beworben wird ist es ein Produktfeature. Sich danach raus zureden dass es nicht gewollt ist, gilt nicht.
Die App dynamischer Stromtarif kann in meinem Scenario niemals so gut sein wie ich.
Ich habe die Daten um auf die kWh genau zu berechnen was ich morgen brauche. Genau diese Menge würde ich gerne in der Nacht zum günstigen Strom laden. Das schafft keine KI da es nicht wiederkehrend ist.
Irgendwie bricht gerade mein komplett geplantes Scenario zusammen. Unter den Gesichtspunkten hätte ich mir den 50kW Akku sparen können.
Sehe ich ähnlich. Wenn man schon 350EUR für so eine App, die laut Feature Beschreibung genau das kann anbietet, verkauft sollte man das auch unterstützen.
Die Person die mich angerufen hat war aber kein Entwickler sondern ein Helpdesk mitarbeiter der dann am Ende des Tages auch nur in seine Datenbank geschaut hat. Vielleicht (hoffentlich gibts da noch mehr)
was wir brauchen sind mal Fakten zum Verhalten unter bestimmten Bedingungen.
Vielleicht gibt es in der Community jemand, der jemand kennt der das Fachlich beantworten kann?
Mann hat mir gesagt das ein eingreifen/überschreiben bei den Commercial systemen auch völlig normal ist. Wenn unsere Wüsche zum schreiben nicht funktionieren würden wäre da bstimmt schon jemand auf den Barikaden.
Endkunden stehen da scheinbar leider hinten an…. . Ich hatte mich auch schon gefreut den Verbrauch mal genauer auf meine Anforderungen zu setzen…..
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Das war mein Entscheidungsgrund für das Produkt. Naja… hab jetzt auch ein Supportticket aufgemacht. Mal sehen was sie sagen…
p.s. Lokale Kontrolle Modbus… Hab ich auch schon probiert. Ist das gleicher Ergebnis wie bei REST
Du musst dran bleiben. Es hat mindestens 3 entschieden geschriebene Antworten von mir gebraucht bis sich da was gerührt hat. Du darfst gerne auch auf mein Ticket verweisen : #200299
Wir könnten ja offerieren das wir die Anleitung für sie überarbeiten, wenn sie uns versprechen das uns mal der Entwickler anruft. Ich kann gerne ein GoogleMeet aufsetzen
Hab bisher auch gute Erfahrungen mit dem Support gemacht. Mir würde es ja auch reichen wenn sie sagen, sie arbeiten dran… Nur die Aussage das sie es nicht wollen, lasse ich nicht gelten, da es ja dem Produktversprechen widerspricht und bei mir maßgeblich für den Kauf der ganzen Anlage war… im besonderem für den riesigen Akku.
bei 50kwh…. Willst du dein Auto günstig laden oder reicht das evtl. um eine Wärmepumpe effizient zu betreiben. Solch eine Speichererweiterung hatte ich auch schon mal im Hinterkopf wenn wir von Gas auf Wärmepumpe umsteigen oder das E-Auto günstig laden wollen. Da komme ich mit meinen 12kwh Speicher nicht weit….
Je mehr Verbrauch desto mehr lässt sich sparen. Im Momment lieg ich bei 72% Autarkie übers jahr und muss “nur” noch 2000kwh beziehen. Da lohnt sich das Investment (noch) nicht.
In dem zitierten Post wurde es eigentlich schon erklärt: Man steuert mit setActivePowerLessOrEquals etc. immer die AC-Wirkleistung und nicht die Batterieleistung, und dann passt doch alles. Du gibst -1000W vor, sprich 1000W Beladung AC-seitig, heißt dann, dass PV-Ertrag + 1000W in die Batterie gehen.
Was du tun kannst, wenn du zum Beispiel die Batterie mit mindestens 1000W laden willst, ist folgendes:
Aktiviere den Controller Fix Active Power und stelle ihn ganz vorne in den Scheduler
Stelle ihn auf “Target DC”, Relationship “Less Or Equals”, Power auf -1000.
Wenn du sie mit genau 1000W laden willst entsprechend Relationship auf “Equals” stellen, und wenn du sie mit maximal 1000W laden willst auf “Greater Or Equals”.